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Wetterthema

28.07.2022

Mancherorts Regen

In den nächsten beiden Tagen kann die anhaltende Sommerdürre regional gelindert werden. Wie blicken auf die Wetterentwicklung und die mutmaßliche Regenverteilung.

Ein Hochdruckgebiet über der Nordsee bestimmt am Donnerstag in weiten Landesteilen noch mit trockener Luft das Wetter. Das Hoch wandert am Freitag weiter nach Skandinavien. Gleichzeig greifen von Frankreich her kleine Tiefs auf Deutschland über. Außerdem kommt feuchte und gewitterträchtige Luft von den Alpen her über den Süden und die mittleren bis östlichen Teile des Landes in Richtung Norden voran. Die Tiefs sind relativ schwach, was daher auch für die räumlichen Druckunterschiede und den Wind gilt.

Im Lauf des Donnerstags kommt es zunächst in Alpennähe, in der Nacht zum Freitag auch sonst im Süden und in der Mitte gebietsweise zu Schauern und Gewittern. Gleiches gilt für den Freitag. Wegen der relativen schwachen Strömung können diese Niederschlagsereignisse lang an Ort und Stelle verharren. Während es dadurch mancherorts zu Überflutungen kommen kann, wird es andernorts komplett trocken bleiben. Unsere Abbildung, welche die Regenmengen bis Samstagfrüh prognostiziert, soll daher nur ein grobes Bild vermitteln.

Das Gebiet mit der Hauptaktivität reicht von den Alpen bis ins mittlere Deutschland. Neben Schauern und Gewitter kann es hier regional auch längere Zeit regnen. Zu den Küsten hin sowie im Nordosten bleibt es wahrscheinlich vielerorts trocken, weil die feuchte Luft diesen Bereich wohl nicht erreicht. Zwar nur einzelne, lokal aber durchaus kräftige Schauer und Gewitter sind im Westen und Südwesten zu erwarten.

Donnerstag, 28 Juli 2022

Dipl.-Met. Rainer Behrendt,
ARD-Wetterredaktion

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