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Wetterthema

19.06.2017

In dieser Woche wird es vielerorts heiß, doch es gibt recht große Unterschiede innerhalb von Deutschland. Vielleicht können Sie das Wetter genießen, was vor allem dann möglich ist, wenn Sie frei haben und nicht in einer Dachwohnung leben.

Die Höchstwerte liegen in den kommenden Tagen oftmals zwischen 25 und 30 Grad. Kühler bleibt es an einigen Tagen ganz im Norden, deutlich über 30 Grad werden es für einige Tage im Südwesten. Dazu erwartet uns viel Sonnenschein. Am heutigen Montag stören lediglich im Norden ein paar kompaktere Quellwolken das Bild. Auch am Dienstag finden sich im Norden neben freundlichen Abschnitten einige Wolken, die es später bis in die Mitte schaffen. Nur vereinzelt bilden sich in ihrem Bereich Schauer oder Gewitter. Im Süden dominiert ohnehin der Sonnenschein. Am späten Nachmittag und Abend gibt es im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb sowie am Alpenrand einzelne kräftige Schauer und Gewitter. Diese kann es auch am Mittwoch geben, doch meistens scheint die Sonne. Der Norden hat es erneut mit ein paar Wolkenfeldern zu tun.

Der Donnerstag wird bei häufigem Sonnenschein voraussichtlich der wärmste Tag der Woche mit verbreitet über 30 Grad und bis zu 36 Grad im Südwesten. Doch hier besteht noch etwas Spielraum nach oben oder unten. Nach den wärmsten Modellrechnungen kann es am Oberrhein stellenweise auch 38 Grad geben. Von Westen her ist gebietsweise mit kräftigen Gewittern zu rechnen. Doch auch diesbezüglich sind die Details noch unsicher, also wo und wie häufig es die Gewitter gibt.

Für den Freitag sehen inzwischen die meisten Modelle eine Abkühlung und kaum noch Gewitter. Dabei bleibt es freundlich mit Sonnenschein und durchziehenden Wolkenfeldern. Über das kommende Wochenende weiß man derzeit lediglich, dass es im Süden sommerlich warm und meist freundlich bleibt. Nach Norden hin ist es kühler und wolkiger mit Schauern. Irgendwo dazwischen sind auch Gewitter möglich.

Unterstützt werden die hohen Temperaturen durch die intensive Sonneneinstrahlung. Am Mittwoch ist Sommersonnenwende, wir erleben also die Woche mit der größten Energiezufuhr des Jahres. Das sollte man bedenken, wenn man länger im Freien verweilt. Auf ausreichenden Sonnenschutz ist zu achten, ansonsten handelt man sich schnell einen Sonnenbrand ein, vor allem wenn man seine Haut in den letzten Wochen noch nicht ausreichend an die Sonne gewöhnen konnte.

Bei Hitze und Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr. Der entsprechende Gefahrenindex liegt aktuell bei drei (mittlere Gefahr), er soll bis Donnerstag in der Südhälfte auf Werte um 4 und stellenweise bis auf fünf (sehr hohe Gefahr) steigen. Die Bodenfeuchte ist im Augenblick noch ausreichend, nur ganz vereinzelt stehen die Pflanzen bereits unter Trockenstress. Diese Situation wird sich allerdings ebenfalls verschlechtern.

Montag, 19. Juni 2017

Dr. Ingo Bertram
ARD-Wetterredaktion

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