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Wetterthema

17.03.2017

Am Montag sind Tag und Nacht weltweit gleich lang.br>
Am Montag um 11:29 Uhr MEZ ist kalendarischer oder astronomischer Frühlingsanfang. In den kommenden sechs Monaten ist nun die Nordhalbkugel aufgrund der Neigung der Erdachse wieder der Sonne zugeneigt, auf der Südhalbkugel hingegen beginnt das Winterhalbjahr.

An diesen sogenannten Äquinoktien, den Tag- und Nachtgleichen, also dem Frühlings- und Herbstbeginn ist die Erdachse quer zur Sonne geneigt, weswegen es an diesen besonderen Tagen weltweit näherungsweise 12 Stunden hell und 12 Stunden dunkel ist. Zudem geht die Sonne dann um 6:00 Uhr wahrer Ortszeit genau im Osten auf und um 18:00 Uhr genau im Westen unter.

Der Termin des Frühlingsbeginns schwankt zwischen dem 19. Und 22. März und wird jeweils in einem Schaltjahr nach vorne gerückt, wandert dann Jahr für Jahr an einen späteren Termin. Deswegen ist der Frühlingsbeginn dieses Jahr recht früh am Morgen des 20. März.

Mit dem aktuellen Wetter hat das natürlich nichts zu tun, wie man jetzt wieder feststellen darf. Denn nach einem kurzen frühlingshaften Zwischenspiel, das am Donnerstag mit über 20 Grad an Rhein und Saar seinen Höhepunkt erreichte, hat sich am Freitag das Wetter leider schon wieder umgestellt. Atlantische Tiefausläufer lassen den Wochenendausflug meist ins Wasser fallen und auch das Temperaturniveau ist spürbar abgesunken, wenn auch von einem Winterrückfall nicht die Rede sein kann. Wann jedoch erneut die 20-Grad-Marke überschritten wird ist noch ungewiss. Der Frühling scheint trotzt geneigten astronomischen Randbedingungen eine kleine Pause einzulegen.

Freitag, 17. März 2017

Tim Staeger
ARD-Wetterredaktion

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