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Am Sonntag stellt sich eine gefährliche Gefahrenlage mit Glatteis und Eisregen ein.
Von Westen her wird die vorliegende Kaltluft von milder Atlantikluft verdrängt. Dabei kann es verbreitet zu gefährlichem Glatteis, gefrierendem Regen und Eisregen kommen. In der Folge entspannt sich die Situation aber schnell wieder, denn die milde Luft setzt sich durch und leitet nachhaltiges Tauwetter ein.
Bereits am Sonntagvormittag erreichen die Niederschläge den Westen Deutschlands und breiten sich bis zum Abend voraussichtlich über ganz Deutschland aus. Dabei legt sich die heranziehende Warmluft zunächst über die vorliegende Kaltluft und verdrängt diese in der Folge. Dabei geht der Schneefall zunächst in Schneeregen und letztlich in Regen über. Fällt der Regen dabei eine längere Strecke durch die Kaltluftschicht, kann er gefrieren und zu Eisregen werden. Aber auch wenn der Regen in flüssiger Form den gefrorenen Boden erreicht kann sich sehr schnell Glatteis bilden, weswegen man diesen Vorgang auch als Blitzeis bezeichnet.
Anders als vor einer Woche fließt die Warmluft aber nicht nur in höheren Schichten zwischen etwa ein und zwei Kilometern ein und wird nachfolgend wieder verdrängt, sondern dieses Mal wird die Kaltluft nachhaltig auch in Bodennähe ausgeräumt. Dadurch geht es in der Folge nicht mehr winterlich weiter, es droht also kein Winterchaos am Montagmorgen. Jedoch kann es in der Nacht auf Montag nach dem Regen aufklaren und damit die Temperatur örtlich den Gefrierpunkt wieder unterschreiten. Dann droht nochmals Glätte durch überfrierende Nässe. Es empfiehlt sich also in den kommenden Tagen den Wetterbericht und die Wetterwarnungen mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen.
Freitag, 25. Januar 2013
Tim Staeger, ARD-Wetterredaktion